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Deutschlandfunk | Regierung Ortega attackiert Katholiken in Nicaragua Die Kirche als Staatsfeind?

Autor:  Burkhard Birke
Bild:  In Nicaragua ist die katholische Kirche zwischen die Fronten geraten (Deutschlandradio / Burkhard Birke)

In Scharen strömen die Menschen sonntags nach San Miguel Arcángel im Zentrum von Masaya. Die 140.000-Einwohnerstadt am Osthang des aktiven Vulkans Masaya war Epizentrum der Proteste vor 40 Jahren gegen den Diktator Anastasio Somoza, und erneut – jetzt im April – gegen Daniel Ortega, gegen den Mann, der seinerzeit als Guerillaführer die Somoza-Diktatur gewaltsam beendet hatte.

„Ich erfahre am eigenen Leib, was Verfolgung ist“

200 Barrikaden hatten Demonstranten im Frühjahr in Masaya aufgebaut, wochenlang die Stadt kontrolliert, bis die Proteste blutig niedergeschlagen wurden. 36 Tote gab es allein in Masaya, berichtet der katholische Seelsorger Edwin Ramón, dessen Kirche in diesen turbulenten Tagen zu einem der wenigen Zufluchtsorte geworden ist. Zeiten der Verfolgung seien das und in Zeiten der Verfolgung würde die Kirche stärker, stünde geschlossener denn je da – Gemeindepfarrer Edwin Ramón nimmt in seiner Predigt kein Blatt vor den Mund.

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