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Dom Radio | Vergiftete Glückwünsche aus Managua

Autor: Dom Radio
Bild: Regierungskritische Demonstranten nehmen am Karfreitag an einer Kreuzwegprozession teil | Alberto Zuniga

Am Tag, an dem der populäre Weihbischof seine Heimat Nicaragua verlassen muss, erhält der Papst Glückwünsche des sandinistischen Regimes. In Miami betont Silvio Baez noch einmal, er sei nicht freiwillig gegangen.

Im Terminal J des Internationalen Flughafens von Miami dominieren an diesem Dienstagnachmittag die Farben blau und weiß: Landsleute von Silvio Baez bereiten dem Weihbischof von Managua einen herzlichen Empfang. In landesüblicher Tracht und mit Nationalflaggen begrüßen die in Florida lebenden Exil-Nicaraguaner den Mann, der in seiner mittelamerikanischen Heimat zu einem Symbol der Menschenrechte und des Protests gegen das sandinistische Regime des linksgerichteten Präsidenten Daniel Ortega geworden ist.

Bitte von Papst Franziskus

Weihbischof Silvio Baez hat auf Bitte von Papst Franziskus am Dienstag sein Heimatland Nicaragua verlassen. “Ein herzlicher Gruß vom Flughafen in Managua. In Gehorsam gegenüber Papst Franziskus verlasse ich das Land Richtung Rom”, schrieb Managuas Weihbischof, der sich zuletzt immer wieder mit der Regierung angelegt und die Einhaltung von Menschenrechten angemahnt hatte. Diese Woche werde er allerdings noch mit Angehörigen in Miami verbringen.


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