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Domradio.de | Kirche in Nicaragua setzt sich für erneuten Dialog zwischen Regierung und Gegnern ein

Autor: Tobías Käufer (KNA)
Bild: Daniel Ortega und Rosario Murillo | Jorge Torres (dap)

Datum der Veröffentlichung: 17. Januar 2019

Die Kirche in Nicaragua will einen neuen Anlauf für einen “Nationalen Dialog” nehmen. Seit fast einem Jahr schon wird gegen Präsident Daniel Ortega demonstriert. Jetzt hat sich ein bislang wichtiger Vertrauter von ihm distanziert.

Es soll ein Zeichen an die Opfer des Aufstandes gegen Präsident Daniel Ortega sein: Für den 19. Januar haben Künstler im Exil über die Sozialen Netzwerke dazu aufgerufen, die Nationalhymne Nicaraguas zu intonieren. Als Geste für “diejenigen, deren Stimme zum Schweigen gebracht wurde”, wie es in dem Aufruf heißt: für die politischen Gefangenen und Todesopfer der vergangenen neun Monate, seit im April die Massenproteste gegen die sandinistische Regierung begannen.

Seitdem ist viel passiert in dem kleinen mittelamerikanischen Land, das zu Beginn der Proteste vielen Christen wegen seiner erfolgreichen und engagierten Basisgemeinden als Vorzeigeprojekt galt – und inzwischen tief abgestürzt ist. Mehr als 300 Tote sollen die Proteste gefordert haben, fast 100.000 Menschen sind geflohen, Hunderte sitzen in Haft. Regierungskritische Redaktionen wurden verwüstet, Nichtregierungsorganisationen aus dem Land geworfen – nur eines ist gleich geblieben: das Präsidentenpaar an der Macht. Präsident Daniel Ortega und seine Ehefrau, Vizepräsidentin

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