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DW | Proteste in Nicaragua werden immer blutiger

Die Präsidentin des nicaraguanischen Zentrums für Menschenrechte Vilma Nunez teilte mit, dass am vergangenen Sonntag 38 Menschen bei Unruhen getötet wurden. Bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und regierungsnahen Paramilitärs sowie Sicherheitskräften seien 31 Anhänger der Opposition getötet worden seien sowie vier Polizisten und drei Armee-Angehörige.

Die Proteste hatten sich Mitte April an einer mittlerweile zurückgenommen Rentenreform entzündet. Anschließend weiteten sich die Demonstrationen auch gegen die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit sowie die staatlich ausgeübte Gewalt aus. Inzwischen fordern viele Vertreter der Zivilgesellschaft den sofortigen Rücktritt des sandinistischen Präsidenten Daniel Ortega. Den Vorschlag, mit vorgezogenen Neuwahlen die innenpolitische Krise zu beenden, lehnt Ortega ab. Er wirft den Regierungsgegnern vor, einen Putsch vorzubereiten.

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